Duale Ausbildung in einem anerkannten Beruf, z.B. „Elektroniker/-in für Betriebstechnik“ (IHK) und konsekutives Bachelorstudium im Fach Elektrotechnik (B.Eng.). 

Mit 2  Abschlüssen in 4 bzw. 4,5 Jahrensind Sie „Doppelt Gut“ auf den Einsatz im Unternehmen vorbereitet!

Entdecken Sie hier das berlinweit einzigartige duale Studienmodell für Technikbegeisterte. 

1. Phase

In der ersten Phase werden die Teilnehmenden in Kooperation mit dem OSZ TIEM dual ausgebildet und absolvieren parallel Brückenmodule an der BHT, die sie auf die darauffolgende Studienphase optimal vorbereiten.

Der Berufsschulunterricht findet jede dritte Woche am Oberstufenzentrum TIEM statt. Hier ist eine Sonderklasse eingerichtet, die in einer kleinen Gruppe alle Lernfelder der theoretischen Ausbildung in 2 Jahren abdeckt. 

Die praktische Vorbereitung erfolgt im Unternehmen oder Verbund. Durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis werden die Teilnehmenden in einer verkürzten Zeit optimal auf die Berufsabschlussprüfung als „Elektroniker/-in für Betriebstechnik“ vorbereitet und können diese bereits nach 2 bzw. 2,5 Jahren abgelegen.

Weitere Informationen zum rechtlichen Rahmen finden Sie hier.

Um die Ausbildungsinhalte auf Hochschulniveau zu vertiefen und die Teilnehmenden optimal auf das Studium vorzubereiten, werden ab dem 2. Halbjahr Brückenmodule belegt. Diese werden als Fernstudienkurse parallel zur Berufsausbildung absolviert. Die BHT greift hierbei auf jahrelange Erfahrungen des Fernstudieninstituts in der Digitalisierung der Lehre zurück.

Neben flexiblem Selbststudium sowie speziell für „Doppelt Gut“ entwickelte Skripte und Einführvideos kommen weitere onlinebasierte Lehr- und Lernformen zur Anwendung, wie Foren, Chats und Web-Meetings. Sofern Präsenzveranstaltungen an der Hochschule stattfinden, werden diese unter Berücksichtigung der terminlichen Gegebenheiten organisiert, damit sie mit dem Besuch der Berufsschule und dem Einsatz im Unternehmen gut zu vereinbaren sind. Alle Brückenmodule werden mit einer Klausur abgeschlossen.

Nach Bestehen der Berufsabschlussprüfung und der 8 Brückenmodule kann nach nur 2 bzw. 2,5 Jahren die Immatrikulation ins 4. Fachsemester des Bachelorstudiums Elektrotechnik an der BHT erfolgen.

2. Phase: Das Studium

Die Immatrikulation und Spezialisierung

Mit der Immatrikulation ins 4. Fachsemester beginnt die zweite Phase des Studienmodells und die Spezialisierung auf einer der drei Studienschwerpunkte. Die vorlesungsfreien Zeiten werden für Praxisphasen im Unternehmen genutzt. 

Hier finden Sie einen kurzen Überblick der Studienschwerpunkte, die anschließendin Masterstudiengänge vertieft werden können.

Elektrische Energieerzeugung und –verteilung, regenerative Energiequellen sowiedie Netze der Zukunft stehen im Fokus dieses Schwerpunktes. Digitalisierte Antriebssysteme für Industrie und Elektromobilität werden neben speicherprogrammierbarer Steuerung, Mikrocontroller und anspruchsvolle Regelung intensiv behandelt. Die Anwendungsbereiche umfassen zum Beispiel die Planung und Errichtung von Solar- oder Windkraftanlagen, Projektierung und Bau von automatisierten Antriebssystemen bis zur Auslegung von Hochspannungsnetzen. 

Der Studienschwerpunkt ist zeitlich wie folgt organisiert: 

  • 16-wöchige Theoriephasen an der BHT
  • bis zu 10-wöchigen Praxisphasen im Unternehmen im Wechsel

Das 4.,5. und 6. Semester beginnen mit 16-wöchigen Theoriephasen an der Hochschule, die aufgrund der vielen Laborübungen praxisnah gestaltet sind. Die darauffolgenden vorlesungsfreien Zeiten werden für den Einsatz im Unternehmen genutzt. Die Teilnehmenden können in dieser Zeit als Facharbeiter/-in eingesetzt werden. Im letzten Semester findet eine 12-wöchige betreute Praxisphase im Unternehmen statt, gefolgt von der Bearbeitung der Abschlussarbeit.  

Weitere Informationen zum Studienschwerpunkt finden Sie hier.
Eine graphische Darstellung des zeitlichen Ablaufs finden Sie hier.

Foto-Credit: Blue Planet Studio/AdobeStock

Im Zeitalter der Digitalisierung bildet die Kommunikationstechnik die technologische Grundlage für eine vernetzte Welt. Breitbandausbau über Faser, schneller 5G Mobilfunk, neue Medientechnologien, Vernetzung von Fahrzeugen und die Mensch-Maschine-Kommunikation sind wichtige Anwendungsgebiete. Hier werden die notwendigen Fähigkeiten vermittelt, um die technologische Zukunft im Zeitalter der Digitalisierung aktiv mitzugestalten.

Der Studienschwerpunkt ist zeitlich wie folgt organisiert:

  • 16-wöchige Theoriephasen an der BHT
  • bis zu 10-wöchigen Praxisphasen im Unternehmen im Wechsel

Das 4.,5. und 6. Semester beginnen mit 16-wöchigen Theoriephasen an der Hochschule, die aufgrund der vielen Laborübungen praxisnah gestaltet sind. Die darauffolgenden vorlesungsfreien Zeiten werden für den Einsatz im Unternehmen genutzt. Die Teilnehmenden können in dieser Zeit als Facharbeiter/-in eingesetzt werden. Im letzten Semester findet eine 12-wöchige betreute Praxisphase im Unternehmen statt, gefolgt von der Bearbeitung der Abschlussarbeit.  

Weitere Informationen finden Sie hier.
Eine graphische Darstellung des zeitlichen Ablaufs finden Sie hier.

Foto-Credit: Lucent_Designs_dinoson20/Pixabay

Mobilität, Energiewende und Alterung der Gesellschaft sind Beispiele für Herausforderungen der Zukunft, in denen kleine, mikrocontrollerbasierte Rechner eine zentrale Rolle spielen werden. Deren Programmierung, der Entwurf elektronischer Steuergeräte, analoge und digitale Schaltungstechnik sowie Methoden der digitalen Signalverarbeitung sind einige der Themengebiete im Fokus des Studienschwerpunktes, der zeitlich wie folgt abläuft:

  • 12-wöchige Theoriephasen an der BHT
  • bis zu 14-wöchigen Praxisphasen im Unternehmen im Wechsel

Das 4.,5. und 6. Semester starten mit einer 12-wöchigen Theoriephase an der Hochschule, gefolgt von betreuten Praxisphasen im Unternehmen, die als Pflichtpraktika Bestandteil des Studiums sind und die Bearbeitung von ingenieurstypischen Aufgaben vorsehen. Im 7. Semester dauert die Theoriephase nur 6 Wochen, anschließend beginnt die dreimonatige Bearbeitung der Abschlussarbeit. 

Weitere Informationen finden Sie hier.
Eine graphische Darstellung des zeitlichen Ablaufs finden Sie hier.

Foto-Credit: Taken/Pixabay

Die Labore

Ab der Immatrikulation ins 4. Fachsemester gibt es zu jedem Modul Veranstaltungen in den gut ausgestatteten Laboren der Hochschule. Hier wird das in den Vorlesungen vermittelte Wissen vertieft und praktisch erfahren mit Gerätetechnik, die im Berufsleben wiederzufinden ist. In kleinen Gruppen und unter enger Betreuung der Lehrkräfte werden zum Beispiel der souveräne Umgang mit modernen Simulationsmethoden und Messgeräten sowie die Programmierung von Soft- und Hardware weitererarbeitet.

Weiterführenden Informationen zu einigen der Labore finden Sie hier:

Elektromagnetische Verträglichkeit
Elektrotechnik
Hochfrequenztechnik
Hochspannung
Telekommunikation

Foto-Credit: industrieblick/AdobeStock

Die Abschlussarbeit

Aufbauend auf die gewählte Spezialisierung wird während einer Bearbeitungszeit von 3 Monaten die Abschlussarbeit im Unternehmen angefertigt. Sie wird von einer betreuenden Person im Unternehmen und einer aus der Gruppe der Hochschullehrenden begleitet und abgenommen. Die Themenwahl erfolgt in Absprache zwischen Ausbildungsunternehmen und Fachbereich.

Je nach Studienschwerpunkt beträgt die planmäßige Gesamtdauer des ausbildungsintegrierendem Bachelorstudiums 4 oder 4,5 Jahre.

Hier geht es zu den weiterführenden Informationen für Studieninteressierte und Unternehmen

Weitere Angaben zum rechtlichen Rahmen sowie zum Entstehen des Studienmodells erhalten Sie hier.