Berufungsgebiet: Theorie der Medien/Dramaturgie

Titus Faschina ist Autor, Regisseur, Lektor.

Er studierte u.a. Theaterwissenschaft/Kulturelle Kommunikation und Dramaturgie, er promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin zum Dr.phil und arbeitet seit den neunziger Jahren projektbezogen als Autor, Dramaturg und Regisseur in Film, Fernsehen und Theater. Sein Schwerpunkt ist das dokumentarische Arbeiten.

 

(Laborleitung - Labor für Film und Fernsehen)

Berufungsgebiet: Gestaltung und Produktion audiovisueller Medien

Bernd Fischer ist ein preisgekrönter Kameramann, Fotograf und Dokumentarist. Er ist ab Sommersemester 2020 zum Professoren-Team des Studiengangs Screen Based Media dazugestoßen. Bernd ist enorm gut in der Filmszene vernetzt und stets selbst auf diversen Filmsets als DOP aktiv. Er ist interessiert an innovativen Filmtechniken und -technologien und möchte den Studiengang Screen Based Media weiter professionalisieren und ausbauen.

Prof. Sabrina Scharpen ist seit November 2024 Professorin für Creative Producing/ Audiovisuelle Medien.

Derzeit ist Sabrina Scharpen Studiengangsleiterin/Studienfachberaterin des Studiengangs „Screen Based Media“.

Sie verbindet kreatives Produzieren und Projektentwicklung mit dem Einsatz innovativer Technologien wie Künstlicher Intelligenz und nutzt dabei ihre umfangreiche Erfahrung in der Führung von kreativen Teams. Von 2021 bis 2024 war sie Vertretungsprofessorin für Creative Producing am Studiengang Film- und Fernsehproduktion der Filmuniversität KONRAD WOLF. Sie verantwortete zudem das KI-Portfolio im Bereich Programm, Planung und Distribution im ZDF und war stellvertretende Leiterin der Abteilung Technologie in der HR Digitalen Medien. Zuvor war sie stellvertretende Programmgeschäftsführerin bei funk und Lead der Formatentwicklung für die ZDFmediathek sowie für YouTube, TikTok, Instagram, Snapchat oder Spotify. Ihre Formate und Produktionen haben zahlreiche Preise gewonnen, u.a. den Grimme Preis, Goldene Kamera oder waren mehrfach für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Sabrina Scharpen entwickelte und produzierte gesellschaftlich-relevante Dokus, Doku-Serien, Reportagen sowie Shows, Comedy-Serien und TV-Formate. Zuletzt arbeitete Sabrina Scharpen zusammen mit den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten CBC/Radio-Canada, RTBF (Belgien), SRG SSR (Schweiz), dem ZDF (Deutschland) und der NGO New Public an dem internationalen Forschungsprojekt "Public Spaces Inkubator", in dem innovative Open-Source-Kommunikationsmodule für eine konstruktive Online-Diskussionen entwickelt werden.

 

Berufungsgebiet: Hypermedia und Autorensysteme

Robert Strzebkowski studierte Kommunikationswissenschaften und Informatik an der TU-Berlin, promovierte an der FU-Berlin im Arbeitsbereich Medienforschung mit dem Themenschwerpunkt Mediendidaktik multimedialer Lernanwendungen u.a. mit dem Fokus auf Verwendung von Video und Animation. Robert beschäftigt sich aktiv seit seiner Studienzeit mit der Konzeption und Produktion linearer und interaktiver didaktischer Bewegtbildmedien. Seit mehreren Jahren leitet er an der BHT das Projekt beuthBOX, die Uni-eigene WebTV- und Livestreaming-Plattform. Er unterrichtet und forscht in Bereichen interaktiver Real-Time Medien, Usability und Extended Reality Media (AR/MR/VR). 

 

Labor für Film und Fernsehen

Nach nach dem Studium der Ur- und Frühgeschichte sowie alter und mittelalterlicher Geschichte an der FU Berlin zunächst selbständig im Bereich: Neue Medien/Multimedia (Dozent und Supervisior), dann fünf Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im FB Geschichte an der Freien Universität Berlin mit dem Schwerpunkt: Multimediale Erzählformen für Historiker. Ab 2004 als Forschungsassistent (Interactive Storytelling) an die BHT, damals noch Technische Fachhochschule Berlin. Ab 2005 im Labor für Film und Fernsehen, damals im Studiengang Audiovisuelle Medien, heute Screen Based Media.

Labor für Film und Fernsehen, Produktionsleiter

Studium der Publizistik an der FU-Berlin, seit 1989 freiberufliche Arbeit im dokumentarischen Bereich als Kameramann und Cutter, vorwiegend für MDR-, RBB- und Arte-Produktionen. Seit 1992 Mitarbeit beim "Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm" (Moderation und Kinobetreuung), Leitung des REC-Filmfestivals Berlin von 2000 bis 2019. Dozent für Videotechnik an der BHT Berlin und der Filmuniversität Babelsberg.

Labor für Film und Fernsehen, Technikdisposition

 

 

 

Christopher Zwickler ist Filmproduzent sowie Gründer und Geschäftsführer der Neuen Flimmer GmbH. Er studierte Filmproduktion an der renommierten Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg und erlangte früh Anerkennung mit dem mittellangen Film Erledigung einer Sache unter der Regie von Dustin Loose. Der Film wurde mit dem Silbernen Studenten-Oscar ausgezeichnet. Seit 2019 realisiert Zwickler nationale und internationale Film-, Serien- und Dokumentarfilmprojekte. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählt der internationale Spielfilm The Magic Flute, eine Family-Entertainment-Adaption nach Motiven von Mozarts Oper Die Zauberflöte, die beim Zurich Film Festival Premiere feierte und anschließend in europäischen und US-amerikanischen Kinos ausgewertet wurde. Für Netflix produzierte er den Film 23.000 Leben, der die wahre Geschichte der Organisation „Jugend Rettet“ und ihres Schiffes „Iuventa“ erzählt und 2026 startet. Im Jahr 2025 produzierte und veröffentlichte Flimmer den Dokumentarfilm Der talentierte Mr. F. für den MDR in Zusammenarbeit mit ARD Kultur, RBB, HR und BR, der für den Grimme-Preis 2026 nominiert wurde. Aktuell entwickelt Zwickler mehrere Projekte, darunter eine Adaption des Romans History of Violence von Édouard Louis sowie einen Live-Action-Spielfilm basierend auf Tabaluga. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt in der strategischen Verbindung von Stoffentwicklung, Produktion und Vermarktung.

Zitat David Lynch, George Lucas: Sound is 50%, 60,%, 70% of the film-experience, sometimes more. 
Diesem Credo folgt Ed Cantú seit 40 Jahren als Set-Tonmeister bei deutschen und internationalen TV, Kino, Serien Produktionen. Seit 24 Jahren unterrichtet er an der Filmakademie Baden-Württemberg und leitet dort die Filmton Abteilung. An der BHT begleitet Cantú SBM-Studierende bei ersten Gehversuchen im Bereich Ton Aufnahme und Ton Gestaltung. Zusätzlich werden Studierende auf die psychischen Herausforderungen bei Dreharbeiten im Filmteam vorbereitet. 

Studium der Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft an der Universität Konstanz und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Seither freischaffender Filmkritiker und Dozent, außerdem als Kurator sowie Moderator von Filmgesprächen tätig, u.a. für das Filmfestival Max Ophüls Preis und das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg. 2022 Promotion zum Dr. phil. mit der Arbeit „Spektakel filmischer Oberflächen. Eine medienästhetische Reflexion“ (De Gruyter 2024). Seit 2025 Vorstandsmitglied des Verbands der deutschen Filmkritik.

Kristof Kannegießer studierte Germanistik und Publizistik an der Freien Universität Berlin und anschließend Dokumentarfilmregie an der Filmakademie in Ludwigsburg. Seit 2010 ist er als freischaffender Regisseur, Autor und Kameramann vor allem im Bereich Fernsehdokumentation tätig. Nebenbei schreibt er Romane. An der BHT ist er seit 2012 als Lehrbeauftragter tätig.

Mediendramaturgie

Berufsgebiet: Bildgestaltung

Martin Gasch ist studierter Kameramann und Lehrbeauftragter für Fotografie und Bildbearbeitung an der BHT Berlin

Er studierte u.a. Cinematography im Bachelor und Master an der Filmuniversität Babelsberg. Als Kameramann arbeitet er sowohl für dokumentarische, als auch fiktionale Inhalte. Filme gewannen z.B. den Deutschen Kurzfilmpreis 2016 und First Steps 2020 und weitere Nominierungen. Auch auf Seiten der Fotografie gab es Auszeichnungen bei internationalen Fotowettbewerben. Seine Projekte führten ihn bisweilen um die halbe Welt. Für Krisen-Regionen wie Somalia oder der tiefe Dschungel von Kolumbien, absolvierte er spezielle Trainings um mit Gefahrensituationen besser umgehen zu können. In den letzten Jahren konnte Martin Gasch auch als Lehrbeauftragter in der Uni Weimar und in Berlin arbeiten.

Antje Behr studierte an der BHT in Berlin und Jerusalem Audiovisuelle Medien und schloss ihren Bachelor im Bereich Dokumentarfilm Regie ab. Nebenher arbeitete sie freiberuflich in den Bereichen Fotografie, Grafikdesign und Videoproduktion in Berlin und New York. Heute arbeitet sie als Autorin und Regisseurin. Ein besonderes Interesse und thematischer Schwerpunkt ihrer Arbeiten sind wissenschaftliche als auch politische Themen. So verwirklichte sie zahlreiche Projekte unter anderem für Arte, ZDF, RBB, MDR und WDR um. Neben ihrer Tätigkeit für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk, setzt sie als Regisseurin künstlerische Arbeiten um. Aktuell absolviert sie den Dokumentarfilm Regie Master an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.​ Ihr Herz schlägt für mutige und hybride Filmformen, starke Bilder und kluge Dramaturgie. 

Designerin und Dozentin

Lisa Kulot ist selbständige Designerin und Dozentin mit eigenem Designstudio - F4STUDIO.
Sie arbeitet für namhafte, deutschlandweit und international agierende Kunden. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Realisierung visueller Welten von Firmenauftritten im Internet und klassischen Medien. Dabei werden von der Konzeption, Entwurfsarbeit bis zur Projektrealisierung moderne Techniken eingesetzt, die sowohl das Management als auch die Design-Produktion verbinden. Die Designentwicklungen betreffen Corporate Design und Webauftritte mit Eventkampagnen und Produktvisualisierungen. Eine Spezialisierung ist dabei Informationsdesign in animierter Form und 3D-Visualisierung. Als Dozentin unterrichtet sie an verschiedenen Hochschulen in Berlin die modernen Softwarebereiche von klassischem Layout, Bewegtbild und 2D- und 3D-Animation. Ebenso unterrichtet sie Konzeptionstechniken und Projektarbeitsmethoden mit Auftragskommunikation und Werbung. Mit den Erweiterungen durch KI werden Mitglieder der Kreativindustrie neue Wege beschreiten und benötigen dafür konzeptuelle Kenntnisse der visuellen Welten. Sie studierte Germanistik und Kunsterziehung in München und Berlin. Nach mehreren Jahren Kunstausstellungen wechselte sie in die Computergrafik. Heute verbindet sie sämtliche künstlerischen und informationstechnischen Darstellungsmöglichkeiten für vielfältige Kunden aus Wissenschaft, Wirktschaft und Kunst.

Kunstgeschichte

Frieder Schnock studied art and art history at the Akademie der bildenden Künste Karlsruhe/TU Karlsruhe/FU Berlin and Braunschweig University of Art where he received his PhD in art history (Land Art).

He also worked as art educator, graphic designer, art advisor, gallery director, art critic and as curator for private foundations and public exhibition spaces. He is a former Rockefeller Fellow; he has been teaching visual studies at Beuth University of Applied Sciences in Berlin, at Leuphana University in Lüneburg and abroad for many years and is the managing director of the professionalization program at Berlin's artists association. 

www.stih-schnock.de

 

Tobias Büchner arbeitet seit über 25 Jahren als Produzent von Dokumentar- und Spielfilmen. 1994 gründete er gemeinsam mit seiner Schwester Christiane Büchner die Büchner Filmproduktion und produziert seither unabhängige Arthouse-Filme.

2000-06 war er Producer bei der Peter Stockhaus Filmproduktion in Hamburg und produzierte u.a. BUNGALOW (Regie: Ulrich Köhler), sowie das wöchentliche Kurzfilm-Magazin „Kurzschluss“ auf ARTE. Seit 2007 ist er interner Geschäftsführer bei zero one film in Berlin. Für den Spielfilm 24 WOCHEN (Regie: Anne Zohra Berrached) erhielt Büchner den Deutschen Filmpreis in Silber und ist seither Mitglied der Deutschen Filmakademie. Auch viele von ihm produzierten Dokumentarfilme zeichnen sich durch einen besonderen Stil der Autor*innen aus: FAMILY BUSINESS (Regie: Christiane Büchner, Filmpreis NRW 2016), FURUSATO (Regie: Thorsten Trimpop, Goldene Taube DOK Leipzig 2016) und KUNST KOMMT AUS DEM SCHNABEL WIE ER GEWACHSEN IST (Regie: Sabine Herpich, 3sat Dokumentarfilmpreis der Duisburger Filmwoche 2021, dokKa Filmpreis 2022). Tobias Büchner unterrichtet zudem im Rahmen von Lehraufträgen u.a. in Berlin, Hamburg und Hildesheim.

www.buechnerfilm.de, www.zeroone.de

Geboren 1970 in Frankfurt/Oder. Nach zehnjähriger Schulausbildung an einer Politechnischen Oberschule, Berufsausbildung zum Mechaniker mit Abitur. Danach Pflichtwehrdienst und anschließender Zivildienst, Umzug nach Berlin und Ausbildung zum Ton - und Kameraassistenten bei der Firma Video Vision. Arbeit als freier Tonmann für verschiedene nationale und internationale Fernsehsender. In den folgenden Jahren diverse Tätigkeiten bei verschiedenen Kino – und Fernsehproduktionen als Beleuchter, Kameraassistent und Bühnenmann. 1997 Kamerastudium an der Filmhochschule „Konrad Wolf“ in Potsdam. Nach einem längeren Aufenthalt und Auslandssemester an der Filmhochschule in Kolkata(Indien) SRFTI Beendigung des Studiums in Potsdam mit einem Diplomabschluss. Seit dieser Zeit als freier Kameramann für Spiel - und Dokumentafilm tätig. Mitglied im FdmK e.V. (Förderverein für demokratische Medienkultur) seit 2012 und für diesen tätig als Medienpädagoge in Grund - und Oberschulen. Lehrtätigkeit an der BHT seit 2017. (Lebe verheiratet in Berlin und habe zwei Töchter.)

Melanie Lischker ist Diplomschnittmeisterin und schloss nach ihrem Studium der Filmmontage zusätzlich die Meisterschüler*innenprüfung an der Filmuniversität Babelsberg ab. Seit 2014 arbeitet sie als selbstständige Editorin für Kino- und TV-Formate. Innerhalb ihres Schwerpunkts Dokumentarfilm entwickelt sie dramaturgische Bögen für umfangreiche Materialmengen. Zu ihren Arbeiten zählen zudem Videoinstallationen und Experimentalfilme, die international aufgeführt wurden. Seit einigen Jahren widmet sie sich wieder verstärkt eigenen Projekten als Regisseurin und Autorin und gewann mit ihrem Debütfilm international mehrere Preise. Besonders die Erfahrungen als Regisseurin motivieren sie, Montage als individuelle „Zeigekunst“ zu verstehen, die durch die Handschrift der Editor*innen jedem Film seinen eigenen Charakter verleiht. In ihrer Lehrtätigkeit legt sie den Fokus auf die Entdeckung und Entwicklung jener eigenen künstlerischen Haltung und dem demnach gezielten Umgang mit (technischen) Elementen der Montage.