Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022

Peter Joseph Lenné (1789–1866) prägte fast 50 Jahre die Gartenkunst in Preußen. Er schuf mit den königlichen Gärten in Berlin und Potsdam Meisterwerke der Landschaftsgärtnerei, von denen die bedeutendsten heute zum Weltkulturerbe zählen, außerdem Volksparks, Grünzüge und Stadtplätze. Der Peter-Joseph-Lenné-Preis wird seit 1965 verliehen. Er ist heute der weltweit wichtigste Preis für junge Landschaftsarchitektur.

AUFGABE A - REGIONAL - BERLIN
Ideen für einen Hochschulcampus. Mach mit in Berlin!
Kreative Vision für den Campus der Kunsthochschule Berlin Weißensee

Video Aufgabe A Regional Berlin

AUFGABE B - NATIONAL - CHEMNITZ
Ideen für die Kulturhauptstadt 2025. Mach mit in Chemnitz!
Stadt am Fluss – Grünes Band zum Schlossberg

AUFGABE C - INTERNATIONAL - BUDAPEST
Mehr Grün für Ungarns Hauptstadt. Mach mit in Budapest!
Landschaftsarchitektonische Gestaltung des Waldgebietes Terebesi

https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/450612

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Termine:

  • Abgabeschluss ist am 1. Juli 2022, 17:00 Uhr.
  • Das Preisgericht tagt im August 2022
  • Der Festakt mit Preisverleihung findet – vorbehaltlich dann aktueller Pandemiemaßnahmen – am 18. November 2022, 18 Uhr in der Akademie der Künste, Pariser Platz statt.

Thema des AIV-Schinkel-Wettbewerbs 2023: Stadt statt A 104
Stadt statt A 104

Im kommenden AIV-Schinkel-Wettbewerb wird der AIV in den verschiedenen Fachsparten die Frage stellen, welche städtebaulichen, verkehrlichen, architektonischen, künstlerischen und landschaftsgestaltenden Chancen sich aus dem Rückbau der A 104 ergeben.

Gesche Gerber und Ernst Wolf Abée, Vorsitzende des AIV-Schinkel-Ausschusses: „Die Fragen dabei lauten: Wie wird der Umbau der autogerechten Stadt zur lebenswerten Stadt erfolgreich? Quartier 104 statt Bundesautobahn 104? Welche Verkehrsdichte verträgt die klimagerechte Stadt der Zukunft, welche Einwohnerdichte braucht die Urbanität der Metropole, welche neuen Nutzungen benötigt die resiliente Stadt?

Zum Hintergrund: Die Bundesautobahn 100 (A 100) wurde nach der Teilung Berlins als Basis eines Autobahnnetzes auf West-Berliner Territorium geplant. In weiten Strecken folgt die A 100 dem westlichen Bogen des bereits im 19. Jahrhundert entstandenen Berliner S-Bahn-Rings, dem so genannten „Hundekopf“. Im Fall einer Wiedervereinigung sollte die offene Struktur im Norden und Osten der Stadt zu einer Ringstrecke vervollständigt werden. Nach Baubeginn in 1958 wurde im Westen die Avus angebunden, die weltweit erste „Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße“. Im Süden wurde die tangential um die Berliner Innenstadt geführte Stadtautobahn durch zwei Stichstrecken Richtung Steglitz-Zehlendorf ergänzt. Die Teilstrecke A 104 kreuzt den Stadtring am Knoten Wilmersdorf und sollte eine kreuzungsfreie Verkehrsverbindung zwischen dem Hohenzollerndamm und der Schlossstraße in Steglitz herstellen, sowie den Anschluss an eine weitere Stadtautobahn ermöglichen (A 103).

Im Jahr 1974 wurde der erste Abschnitt zwischen Konstanzer und Mecklenburgischer Straße eröffnet, der letzte Abschnitt wurde 1980 fertiggestellt. Die kreuzungsfreie, vierspurige Trasse endet jedoch bereits kurz hinter dem Breitenbachplatz, danach wird der Verkehr durch die dicht bebaute Schildhornstraße geführt. Am südlichen Ende der geplanten Strecke wurde eine vierspurige Brücke über die Schlossstraße realisiert, im Schnittpunkt der Trassen, gekrönt von einem fast 50 Meter hohen „Pop-Spektakel“, dem „Bierpinsel“, wie der Volksmund die im Jahr 1976 mit einem Turmrestaurant eröffnete Landmarke benannte. Nachdem die Schildhornstraße zur Tempo 30-Zone erklärt worden war, erfolgte 2006 die weitgehende Entwidmung der A 104 als Bundesautobahn. Seitdem ist das Land Berlin verantwortlich für die Unterhaltung der Straßen- und Brückenbauwerke.

Der Stellenwert der Automobilität hat sich inzwischen geändert, was in der Koalitionsvereinbarung der Regierungsparteien für die aktuelle Legislaturperiode seinen Niederschlag gefunden hat: „Die Koalition wird den Rück- und Umbau überdimensionierter Relikte der autozentrierten Stadt weiter vorantreiben, indem für Projekte wie den Rückbau der Breitenbachplatzbrücke / Tunnel Schlangenbader Straße mit konkreten Planungen begonnen wird…Die Koalition wird die zivilgesellschaftliche Expertise in die Gestaltung der Verkehrswende mit etablierten wie neuen Ansätzen und Akteuren einbeziehen…“

Im letzten Jahr hat der AIV bereits den Abriss der gesamten ehemaligen A 104 gefordert und neue Entwürfe vom AIV-Vorstandsmitglied und Architekten Robert Patzschke, vorgestellt, der ausführt: „Über 30 Jahre nach dem Fall der Mauer bietet die gesamte Trasse nicht ausgeschöpfte Baupotenziale für neue Formen innerstädtischer Mischung aus Wohnen, Arbeiten und neuer Mobilität. Zudem besteht die bestandspolitische Chance, vorhandene Potenziale wie die Russisch-Orthodoxe Kirche, die ´Schlange´ und den ´Bierpinsel´ besser zur Wirkung zu bringen.“

Der Ideen- und Förderwettbewerb richtet sich an junge Leute bis 35 Jahre aus den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Verkehrsplanung und Freie Kunst. Er zählt zu den bekanntesten und ältesten deutschen Nachwuchspreisen. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von bis zu 30.000 Euro vergeben. Die Ausschreibungsunterlagen stehen allen Interessierten ab September online auf www.aiv-berlin-brandenburg.de zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt – ebenfalls ab September über den Kooperationspartner „Wettbewerbe aktuell“.

Download Kurztext Aufgabenstellung hier

Download Pressemitteilung hier

Termine zum AIV-Schinkel-Wettbewerb:
Auslobung: September 2022
Anmeldeschluss: Januar 2023
Abgabe: Februar 2023

„Bierpinsel“ im Schnittpunkt der Auto-Trassen. Bild: Ernst-Wolf Abée

14.09.2021  Aufgabenausgabe

05.11.2021  Rückfragenkolloquium

17.01.2022  Anmeldeschluss

14.02.2022  Abgabe

13.03.2022  Preisverleihung und Schinkelfest

Auslobung herunterladen

BDG Wissenschaftspreis 2023

Wer kann teilnehmen?
Der Preis wird an Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie an Studierende vergeben.
Einsendeberechtigt sind Seminar-, Bachelor- und Masterarbeiten, Dissertationen, Fachartikel und Berichte
zu Forschungsprojekten. Der BDG heißt ausdrücklich auch englischsprachige Arbeiten willkommen!
Der Entstehungs- bzw. Veröffentlichungszeitraum ist auf 2019 bis 2023 begrenzt.
Was kann man gewinnen?
Für die Auszeichnung der Arbeiten steht insgesamt ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro zur Verfügung.
Über die Vergabe der Preisgelder entscheidet die Jury.
Worum geht es?
Prämiert werden wissenschaftliche Arbeiten, die sich der ökologischen, städtebaulichen und sozialen
Bedeutung von Kleingärten für die Zukunftsgestaltung der Städte und Gemeinden widmen.
Wann ist Einsendeschluss?
Einsendeschluss ist der 31. März 2023
Zur Förderung des Themas KLEINGARTEN
in der Wissenschaft

Weitere Informationen sowie das Bewerbungsformular
finden Sie unter:

bit.ly/bdg-wissenschaftspreis

bit.ly/bdg_award

Wissensachftspreis Aushang A4

 

 

 

Student Competition Neckar Landscape Park

We are glad to announce a new international student competition for all landscape enthusiasts. The contest is now open for registration. Please disseminate our call among your students.

We invite students from all planning and design disciplines to envision alternative futures for the river Neckar in the urban agglomeration of Stuttgart in Germany. The international competition 'Landscape Park Neckar - Re-imagining the Productive City Region' follows the guiding theme of the IBA'27 StadtRegion Stuttgart. The competition will run from 1 October 2022 to 31 January 2023.

The riverine urban agglomeration serves as a context to look at least 50 years into the future: How will we live, work, produce and move? What kind of landscape do we need in a climate-adapted world that is also fair and inclusive? How will we cultivate these landscapes? What innovative forms of production might be possible?

The young generation of planners can think further about the existing master plan for the Neckar Landscape Park. In doing so, the urgent sustainability issues of our time must be included. This is not only a matter of producing new spatial images with creative ideas. Modelling of the necessary transformation processes is an essential element of the competition task. Therefore, accompanying online lectures will help everyone to understand the spatial context in a well-founded way.

In this sense, the competition covers the section of the Neckar from Nürtingen to Altbach, which must first be understood holistically in its entirety. In a next step, the teams can work on one of four themes in Nürtingen, Wendlingen, Plochingen and Altbach in spatial and conceptual depth.

This ideas competition is based on a cooperation between Verband Region Stuttgart, the IBA'27 StadtRegion Stuttgart and the LE:NOTRE Institute with Nürtingen-Geislingen University in Germany. The contest prepares for the Landscape Forum Stuttgart Region 2023, during which the competition award ceremony will also take place. During this event, the international landscape community will gather in Nürtingen from 27.06. - 01.07.2023 to explore and reflect on the region's landscape in a transdisciplinary manner. The forum will run in parallel to the first IBA'27 festival.

 

Key competition dates

  • Official start of the registration: September 20, 2022
  • Working period: October 1, 2022 – January 31, 2023
  • Accompanying competition lecture series: October 18  – December 7, weekly on Wednesdays at 18 pm CET 
  • Registration deadline: January 15, 2023
  • Submission deadline: January 31, 2023, at midnight CET
  • Jury selection period: February – April 2023
  • Award Ceremony in Nürtingen, Germany, on June 30, 2023