Fachtagung „Stadt der Zukunft“ – Endpräsentation des 7. Semesters Landschaftsarchitektur
Am 28. Januar 2026 um 14 Uhr fand im Rahmen des Moduls „Stadt der Zukunft“ eine öffentliche Fachtagung statt. Die Veranstaltung bildete die Endpräsentation des 7. Semesters im Studiengang Landschaftsarchitektur und stellte zugleich einen wichtigen Abschluss des Studiums dar.
Im Mittelpunkt der Tagung standen studentische Entwurfsprojekte, die sich mit der Frage beschäftigten, wie Hochschulcampus zukunftsfähig weiterentwickelt werden und diese generell aussehen könnten. Aufgabe der Studierenden war es, einen bestehenden Campus auszuwählen und diesen unter ökologischen, sozialen und räumlichen Gesichtspunkten neu zu denken und umzugestalten. Themen wie nachhaltige Freiraumgestaltung, Klimaanpassung, neue Lernorte sowie die Rolle des Campus als offener Stadtraum spielten dabei eine entscheidende Funktion.
Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse: Neben Studierenden des 1. Semesters der Landschaftsarchitektur nahmen drei Gastsprecher*innen aus der Fachpraxis sowie zahlreiche weitere Interessierte teil. Unter den Vortragenden befanden sich Frau Fine Aufmkolk und Frau Ran Li von Weidinger Landschaftsarchitekten sowie Christof Geskes von Geskes Hack Landschaftsarchitekten. In ihren Beiträgen präsentierten sie entweder projektbezogene Einblicke mit thematischem Bezug zum Campus, an dessen Planung sie beteiligt waren, oder beleuchteten grundlegende Aspekte der Landschaftsarchitektur und erläuterten dabei zentrale fachliche Prinzipien. Der fachliche Austausch zwischen unterschiedlichen Semesterstufen und externen Gästen trug wesentlich zur Qualität der Diskussionen bei und ermöglichte vielfältige Perspektiven auf die präsentierten Entwürfe.
Zum Abschluss der Fachtagung wurde das Publikum aktiv in die Bewertung der Projekte einbezogen. In einer Publikumsabstimmung wurden die überzeugendsten Entwürfe gekürt und mit kleinen Preisen ausgezeichnet.
Den zweiten Platz belegte der Entwurf „Der Verhandelbaren Campus“, der sich mit der Umgestaltung des HTW Campus Treskowallee zu einem nachhaltigeren und für Studenten attraktiveren Lernraum beschäftigt hat.
Der erste Platz ging an das Projekt „Ein Campus als Lernpartner (K4= I)“ für den Campus der Berliner Hochschule für Technik (BHT), das mit seinem innovativen Ansatz zur Verzahnung von Lernen, Raum und Nachhaltigkeit besonders überzeugte.
Die Fachtagung verdeutlichte, wie die Studierenden im abschließenden Modul ihres Bachelorstudiums ihr fachliches, methodisches und kulturelles Wissen bündeln und im Sinne von „Campus der Zukunft“ weiterentwickeln. Freiräume werden dabei nicht als Restflächen verstanden, sondern als strategischer Ausgangspunkt steuernder Eingriffe in Transformationsprozesse von Stadt und Landschaft. Die Studierenden verknüpfen Ansätze aus Landschaftsarchitektur, Stadtplanung und Architektur zu nachhaltigen, gesamtwirtschaftlich relevanten Konzepten der Raumbildung.
