Intersektional-feministisches Kollektiv an der BHT
LOOM ist ein intersektional-feministisches Kollektiv, welches sich für eine diversere und gendergerechte Architekturlehre einsetzt.
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WHO HAS SHAPED YOU?
Wer prägt unsere schöpferische Identität?
Haben wir unsere Vorbilder bewusst gewählt oder wurden sie uns vorgegeben?
Wie beeinflussen diese Vorbilder unsere Wahrnehmung, unser kreatives Selbstbild und unsere beruflichen Vorstellungen?
Wie können wir diese Muster aufbrechen?
Ausgehend von diesen Fragestellungen zielt die Schau auf eine kritische Auseinandersetzung mit den Prägungen und Vorbildern, die uns ganz selbstverständlich begleiten, aber selten hinterfragt werden. Die schöpferische Identität von Architekt:innen wird während der jahrelangen Ausbildung kultiviert und geformt. Vieles von dem, was uns während dieses Prozesses begleitet, wird durch einen bereits fest etablierten Lehrplan über Generationen stetig weiter reproduziert. Welche Bedeutung haben diese Prägungen für den öffentlichen Diskurs und für die soziale Gerechtigkeit?
LOOM setzt genau hier an: Als Antwort und als Gegenbewegung. Als Raum für Sichtbarkeit, Reflexion und neue Vorbilder.
WHO HAS SHAPED YOU? Ausstellung
24.02.2026 — 24.04.2026
BDA Galerie Berlin
Vernissage: 24.02.2026, 19:00 Uhr
Finissage & Panel-Diskussion: 24.04.2026, 19:00 Uhr

LOOM ist eine intersektional-feministische Initiative, die von Studierenden und Mitarbeitenden der Berliner Hochschule für Technik (BHT) gegründet wurde. Ziel der Bewegung ist es strukturelle Ungleichheiten und Repräsentationslücken in der Architekturlehre sichtbar zu machen und Gender-Diversity sowie feministische Perspektiven dauerhaft in die Architekturausbildung einzuweben.
Inspiriert von der Geschichte der Frauen am Bauhaus, die trotz vermeintlicher Gleichberechtigung nur in der Weberei studieren durften, steht der Name LOOM in Anlehnung an das Konzept des Webstuhls für Zusammenarbeit und das gemeinsame Weben von Ideen.
Gleichzeitig fungiert LOOM als eine „Maschine“, die kritische Diskussionen anstößt und Themen wie Gleichberechtigung, Frauenförderung sowie sozial geprägte Ansätze aktiv in das Architekturstudium und Berufsausbildung einbindet.
LOOM lädt ein, feministische, inklusive, queere und intersektionale Perspektiven als festen Bestandteil der Architekturlehre zu begreifen. Nicht als Zusatz, sondern als Grundlage für eine gerechtere Praxis.
LOOM lädt ein, strukturelle Ungleichheiten sichtbar zu machen, Machtverhältnisse zu hinterfragen und Räume für Selbstreflexion, Austausch und solidarisches Handeln zu schaffen.
LOOM lädt ein, FLINTA*-Personen zu stärken, Repräsentationslücken zu benennen und Vorbilder sichtbar zu machen.
LOOM lädt ein, sich spannende Vorträge von FLINTA*-Personen anzuhören, verschiedene Perspektiven kennenzulernen und sich aktiv an kritischem Diskurs zu beteiligen.
LOOM lädt ein, Teil eines Netzwerks zu werden, das sich hochschulübergreifend für strukturellen Wandel einsetz.







LOOM LÄDT EIN

LOOM LÄDT EIN. Dr. Mary Dellenbaugh-Losse - „Gendergerechte Stadtentwicklung: Einblicke aus der Praxis“
Do., 18. Juni 2025, 18:30 Uhr
Hörsaal H2, Haus Bauwesen
Das WIA25 Festival steht vor der Tür und damit auch die Ausstellung, auf die LOOM schon so lange hinarbeitet. Wir möchten ganz herzlich zu unserer Vernissage von „LOOM MACHT SICHTBAR.“ einladen. Begleitet wird der Abend von einem Vortrag der Stadtforscherin und Beraterin Dr. Mary Dellenbaugh-Losse, die Einblicke in gendergerechte Stadtentwicklung aus der Praxis geben wird.
Dr. Mary Dellenbaugh-Losse ist Gastprofessorin für nachhaltige Städte und Gemeinden an der Uni Kassel. Als Gründerin und Geschäftsführerin von urban policy arbeitet sie an der Schnittstelle von Forschung und Praxis, zu Themen wie sozialer Inklusion, gendergerechter Planung und Gemeinwohlorientierung im Stadtraum. In ihrem Vortrag „Gendergerechte Stadtentwicklung: Einblicke aus der Praxis“ teilt sie Perspektiven, Werkzeuge und konkrete Ansätze für eine Planung, die alle mitdenkt.

LOOM LÄDT EIN. Susanne Wartzeck – "SELBST:STÄNDIG“
Do., 05. Juni 2025, 18:00 Uhr
Hörsaal H2, BHT Haus Bauwesen
Die LOOM Vortragsreihe geht in die nächste Runde: In einem nächsten Beitrag begrüßen wir Susanne Wartzeck bei uns an der BHT. Frau Wartzeck ist nicht nur Inhaberin des Architekturbüros STURM UND WARTZECK, sondern auch amtierende Präsidentin des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) und setzt sich seit vielen Jahren für eine vielfältige und zukunftsfähige Baukultur ein.
In ihrem Vortrag „selbst:ständig“ teilt Susanne Wartzeck ihre Erfahrungen aus über 30 Jahren Berufspraxis als Architektin und gibt Einblicke in die Chancen und Herausforderungen eines selbstständigen Arbeitens – insbesondere für FLINTA* in einer nach wie vor männlich dominierten Branche.

LOOM LÄDT EIN. Prof. Eva Maria Froschauer – „Von Schweinsborsten und Muschelhälften. Weg in die Wissenschaft“
Di., 13. Mai 2025, 18:00 Uhr
Hörsaal H3, BHT Haus Bauwesen
Wir freuen uns sehr, als nächste Rednerin unserer LOOM-Vortragsreihe keine Geringere als Prof. Eva Maria Froschauer begrüßen zu dürfen. Als Professorin für Baugeschichte und Architekturtheorie an der BHT ist sie vielen von uns bereits durch Lehre, Forschung oder gemeinsame Projekte bekannt – umso schöner, sie nun im Rahmen unserer LOOM-Reihe auf eine andere Weise kennenzulernen.
In ihrem Vortrag „Von Schweinsborsten und Muschelhälften. Weg in die Wissenschaft“ nimmt uns Eva Maria Froschauer mit auf ihren persönlichen Weg in die Wissenschaft – mit Einblicken in prägende Stationen, Herausforderungen im Wissenschaftssystem und Gedanken zur Verbindung von Theorie, Praxis und akademischer Selbstfindung.

LOOM LÄDT EIN. Elke Duda – „Sichtbar"
Do., 24. April 2025, 17:00 Uhr
Hörsaal H1, BHT Haus Bauwesen
Im Rahmen unserer ersten Vortragsreihe freuen wir uns, Elke Duda in einer Auftaktveranstaltung bei uns begrüßen zu dürfen. Als Architektin (BDA ao), Mitgründerin des n-ails e.V. – Berliner Architektinnen & Planerinnen Netzwerk und Mitglied im Beirat des WIA25, bringt sie wertvolle Einblicke in die Themen der Sichtbarkeit und der Rolle der Frau in der Architektur.
In ihrem Vortrag wird Elke Duda ihren persönlichen Werdegang als Architektin und die Entstehung des n-ails Netzwerks vorstellen. Besonders spannend wird ihr Blick auf die Entwicklung des WIA Festivals und die Herausforderungen, denen Frauen in der Architekturbranche begegnen. Ihre Perspektive als Pionierin in einem männlich dominierten Feld macht diesen Vortrag besonders wertvoll – eine Gelegenheit, von einer Expertin zu lernen, die sich intensiv mit Fragen der Sichtbarkeit und Gleichstellung auseinandersetzt.

